über mich

Mann mit Brille, grauem Bart, schwarzer Jacke, grauen Hosen und weißen Turnschuhen sitzt auf einem Stuhl vor weißem Hintergrund mit gelbem Kreis im Hintergrund.

Eigentlich geht es hier ja nicht um mich, sondern um dich – oder euch. Und trotzdem ist Coaching immer auch eine Beziehungsentscheidung. Deshalb ein paar Worte zu mir und meiner Haltung.

Ich bin in Köln aufgewachsen – eine Kindheit und Jugend, geprägt von Musik, Sprache und Popkultur, aber auch von der Erfahrung, dass Lebensläufe selten gerade verlaufen. Eltern sind nicht für immer da, Familie kann zerbrechen, Herzen auch. Mein eigener Weg war immer kreativ, manchmal laut und rebellisch, manchmal orientierungslos, immer suchend. Diese Mischung aus Neugier, Brüchen und Übergängen begleitet mich bis heute.

Konkret habe ich viele Jahre in der Kreativ- und Medienwelt gearbeitet: in meinen 20ern als Musiker und im Journalismus, ab meinen 30ern in der Werbung als Creative Director. Ich habe in Hamburg, Stockholm, New York und Amsterdam gearbeitet, bevor ich schließlich in Berlin gelandet bin. Unterschiedliche Städte, unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Arbeitsweisen – und immer wieder die Frage, wie man bei all dem eigentlich bei sich bleibt.

Ich kenne das Gefühl, nach außen zu funktionieren und innerlich nicht mehr zu wissen, wo man eigentlich gerade steht. Ich kenne Leistungsdruck, kreative Hochphasen, Zweifel, Neuanfänge – und auch das Innehalten, wenn das Leben plötzlich andere Prioritäten setzt.

Seit einigen Jahren habe ich mich – erst nur für mich, dann im Freundes- und Kollegenkreis und heute professionell – im Coachingbereich weitergebildet, mache wieder Musik im Postpunk Bereich, kümmere mich um unseren Familiengarten und habe so den für mich aktuell perfekten Ich-Remix gefunden.

Und es macht mir große Freude, diesen auch für und mit meinen Klient:innen zu entdecken.

Wenn du wissen willst, wie es ist, mir gegenübersitzen:
In Gesprächen bin ich ruhig, präsent und klar. Ich höre genau hin, stelle Fragen, lasse Pausen zu – und halte auch Unsicherheit aus, wenn sie da ist. Mich interessieren keine einfachen Antworten. Mich interessieren Zwischentöne, Brüche und das, was unter den offensichtlichen Themen liegt.

Drei Dinge, die mir in der Arbeit wichtig sind

1. Ehrlichkeit ohne Härte
 
Klar benennen, was da ist – ohne Watte, aber auch ohne Bewertung.

2. Zeit zum Denken 
Gute Entscheidungen brauchen Raum. Nicht alles muss und kann sofort gelöst werden.

3. Verantwortung am richtigen Ort
 
Ich begleite, strukturiere und halte den Raum. Die Entscheidungen bleiben bei dir.